Heinrich Böll Stiftung

Das Stiftungsgebäude ist allen Ehemaligen wohl bestens bekannt und ein Ort für lebhafte Diskussionen sowie Austausch und Anregungen. Welchen besseren Ort könnte es für unsere (inter-) aktiven Vorträge und Workshops geben?

10:00 – 10:30

Einführung


12:00 – 13:00

SDGs und nachhaltige Stadtentwicklung (Inputvortrag und Workshop)

Prof. Dr. Florian Koch, Professor für Immobilienwirtschaft, Smart Cities und Stadtentwicklung, HTW Berlin, hbs Alumnus

Mit der Agenda 2030 der Vereinten Nationen wurden 2015 17 globale Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDGs) verabschiedet. Diese Ziele sollen auch auf lokaler Ebene umgesetzt werden und als Leitlinie für nachhaltige Stadtentwicklung weltweit dienen. Im Rahmen einer Präsentation und eines Workshops werden wir über die Potenziale und Probleme bei der Lokalisierung der SDGs sprechen. Themen werden u.a. Indikatoren, Akteur*innen, Trade-offs sowie partizipative Ansätze sein, die wir dann ggf. in einem Positionspapier oder einer Mindmap versuchen, gemeinsam zu visualisieren.

Der Raum wird kurz vor der Konferenz freigeschaltet. Bitte seid ca. 5 Minuten vorher da.


13:30 – 14:30

Die Stadt der Zukunft: Transition Town vs. Smart City?

Eva-Maria Graf, C40 Cities Finance Facility, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), hbs Alumna

Auch wenn die Stadt aus Beton und Glas oft unveränderbar wirkt, entspringt die Konstruktion urbaner Lebensräume unserer Imagination. Dem Städtebau gehen nicht selten Ideale und utopische Vorstellungen voraus, welche als Antworten auf die Herausforderungen ihrer Zeit zu lesen sind. Historische Beispiele städtisch-utopischen Gedankenguts prägen noch heute unser Stadtbild: Unter anderem sind hier Ebenezer Howards Gartenstadt-Konzept wie auch die modernistischen Zukunftsvisionen Le Corbusiers zu nennen.

Von diesen zwei historischen Beispielen ausgehend werfen wir einen Blick auf zwei Ansätze in der heutigen Stadtplanung: Die Transition Town und die Smart City. Wie unterscheiden sie sich? Welchen Werten unterliegen beide Konzepte? Welche Lösungen halten sie im Sinne der Nachhaltigkeit und der sozialen Inklusion parat? Nachdem wir diese und mehr Fragen beantwortet haben, öffnen wir den Raum für die folgenden Beiträge: Wie gelangen wir von der Imagination zur Transformation unserer Städte?

Der Raum wird kurz vor der Konferenz freigeschaltet. Bitte seid ca. 5 Minuten vorher da.


16:30 – 17:30

Verdrängung von Mieterinnen und Mietern – Akteure, Muster, Interventionsmöglichkeiten

Dr. Fabian Beran, wissenschaftlicher Mitarbeiter für Stadt- und Regionalplanung, Humboldt Universität zu Berlin

Angesichts der angespannten Wohnungsmärkte in Großstädten steht die Frage nach der Verdrängung von Mieterinnen und Mietern weit oben auf der Agenda aktueller stadt- und wohnungspolitischer Debatten. Auf der Basis einer repräsentativen Befragung von Umzüglerinnen und Umzüglern aus Berliner Innenstadtbezirken werde ich in meinem Vortrag Verdrängung quantifizieren, Akteure (wer verdrängt wen?) und Erscheinungsformen von Verdrängung vorstellen und abschließend Schlussfolgerungen für Politik und Planung ziehen, wie Verdrängung verhindert werden könnte.

Der Raum wird kurz vor der Konferenz freigeschaltet. Bitte seid ca. 5 Minuten vorher da.